Ein Schiff, sechs Stunden und vier Kinder

Sechs Stunden auf einem Schiff mit vier Kindern :) Kann das gut gehen?! Auf der Überfahrt von Rostock nach Trelleborg waren wir hin und wieder kurz vor dem Nervenzusammenbruch, da Flo die beiden nicht angreifen sollte, da er ja vielleicht ansteckend war, wegen der Gürtelrose.

Wir bemerkten schon auf der Autobahn in Deutschland, dass wir die Tragetücher zuhause liegen gelassen haben. Dies stellte sich als sehr starker Fehler heraus. Mit den Tragetüchern ist es mir möglich, beide für längere Zeit gemeinsam zu tragen und trotzdem habe ich mindesten eine Hand frei.

Auf der Fähre sind die beiden kleinen Zwerge im Radanhänger relativ schnell eingeschlafen, was natürlich toll war!! Aber bis wir den Anhänger vom Auto in den zweiten Stock des Schiffs getragen haben verging natürlich auch etwas Zeit.

Eigentlich wollten wir alle gemeinsam frühstücken gehen, aber dadurch, dass wir mit unserem Anhänger in der ausgeklappten Position nur durch ZWEI Türen von mindestens 20 passten ging je einer von uns Eltern mit einem Großen ans Frühstücksbuffet. Es war schön entspannt und vor allem ruhig!

Leon und ich saßen genau am Fenster und konnten die vorbei fahrenden Kreuzfahrtschiffe bestaunen. 

Die beiden Großen fanden schnell Freunde und waren fast die ganze Zeit unterwegs. Schwierig war es einfach mit den kleinen Zwergen, weil wir sie nirgends auf den Boden lassen konnten, da es so schmutzig war. Ich war froh als wir endlich in Schweden angekommen waren! 


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